Lösung des Pass-Dramas in Kärnten durch Zusatzpersonal und verlängerte Öffnungszeiten

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Wartezeiten von über zwei Monaten auf einen neuen Reisepass und Bürger, die aus allen Teilen Kärntens einfach ins Magistrat Klagenfurt geschickt werden, weil man dort einen Pass ohne Termin bekommt. Das sind laut Team Kärnten-Chef, Bürgermeister Gerhard Köfer die aktuellen Ausprägungen des Pass-Tohuwabohus, das sich in unserem Bundesland aktuell abspielt. Köfer fordert von Landeshauptmann Kaiser in seiner Funktion als Personalreferent Sofortmaßnahmen: „Unabdingbar ist, dass die Passämter kurzfristig mehr Personal bekommen, um den regelrechten Run auf neue Pässe in einer annehmbaren Frist bewerkstelligen zu können. Weiters muss dringend dafür Sorge getragen werden, dass die Öffnungszeiten der Passämter verlängert werden. Das Rathaus Spittal dient hier als Vorbild. Ich habe als Bürgermeister veranlasst, dass es zumindest einen Amtstag gibt, an dem die Amtsstuben bis 20 Uhr geöffnet sind. Dasselbe muss auch bei den Bezirkshauptmannschaften Einzug halten.“

Laut Köfer könne es nicht sein, dass Klagenfurt beinahe für ganz Österreich zum Passamt wird und Mängel anderer Verwaltungseinheiten ausgleichen muss: „Die Landeshauptstadt muss hier entlastet und die regionale Versorgung ausgebaut werden. Es geht hierbei auch um die Servicequalität im Sinne der Bürger und Steuerzahler.“ Eventuell muss in den Bezirkshauptmannschaften zur Überbrückung bzw. zur Abdeckung von Spitzen Personal intern umgeschichtet werden: „Damit kann gewährleistet werden, dass Passanträge rascher und bürgerfreundlicher bearbeitet werden. Dass es gerade jetzt zu mehr Anträgen kommt, ist keine Überraschung und war absolut vorhersehbar.“

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