Team Kärnten-Landtagsinitiative für Pilotprojekt Kindergrundsicherung in Kärnten

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Mit einem Dringlichkeitsantrag hat sich das Team Kärnten im Rahmen der Landtagssitzung dafür eingesetzt, dass Kärnten für eine neue Kindergrundsicherung zur österreichweiten Pilotregion wird. „Nachdem der zuständige Sozialminister Rauch auf Bundesebene derzeit ein Modell ausarbeiten lässt, wäre es wünschenswert, dass dieses Vorhaben in Kärnten probeweise getestet wird. Wir fordern, mit dem Sozialminister dahingehend Gespräche und Verhandlungen zu führen, die Kindergrundsicherung als Pilotprojekt zuerst in Kärnten umzusetzen“, führen Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer und LAbg. Marina Koschat-Koreimann, die TK-Sozialsprecherin im Landtag, gemeinsam aus.

In Österreich sind laut aktuellen Daten 353.000 Kinder und Jugendliche von Armut betroffen, in Kärnten sind es 16.000. „Das bedeutet, dass diese Kinder von vornherein sozial benachteiligt sind und ihnen nicht nur Teilhabemöglichkeiten, sondern auch Zukunftschancen verwehrt bleiben. Mit der Einführung der Kindergrundsicherung soll sich die finanzielle Lage der Familien verbessern, die Kinderarmut gesenkt und die Chancenlücke für die betroffenen Kinder und Jugendlichen geschlossen werden“, betont Köfer. Koreimann weist in Bezug auf die Projektausarbeitung durch Minister Rauch darauf hin, dass es in Kärnten bereits intensive Bestrebungen, eine Kindergrundsicherung einzuführen, geben würde und sich Kärnten daher bestens als Modellregion eigne: „Aufgrund der Vorarbeiten und Erfahrungswerte, die in diesem Zusammenhang bereits geleistet bzw. gesammelt wurden, bietet sich an, in Kärnten ein entsprechendes Pilotprojekt für ganz Österreich umzusetzen.“

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