Gerhard Köfer: Öffnungsmöglichkeit für Nachtgastronomie kommt zu spät

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Enttäuscht zeigt sich Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer über die Ankündigungen der Bundesregierung, was die Nachtgastronomie betrifft: „Ich hätte mir erwartet, dass die Bundesregierung bereits jetzt Lockerungen für diese leidgeprüfte Branche zulässt und nicht bis 1. Juli zuwartet. Die Sperrstundenregelung hätte sofort abgeschafft werden können.“ Positiv bewertet Köfer, dass ab Juli auch Großveranstaltungen wieder möglich werden. Köfer fordert als nächsten Schritt, dass auch über die Zukunft der „3-G-Regel“, der zu erbringende Nachweis von Impfung, Test oder Genesung, diskutiert wird: „Ziel muss es sein, dass auch diese Beschränkung sobald als möglich der Vergangenheit angehört.“

Der Wegfall der Pflicht zur Gästeregistrierung in der Gastronomie ab 22. Juli sei aus der Sicht Köfers ein richtiger Schritt: „Dieses bürokratische und datenschutzrechtlich bedenkliche Instrument hat bis jetzt kaum Mehrwert geboten und hat sich kaum bewährt.“ Solange in Österreich für viele Teilhabemöglichkeiten am sozialen und gesellschaftlichen Leben noch Testnachweise notwendig sind, verlangt Köfer, die öffentlichen Testangebote nicht zurückzufahren: „Es muss jedem Bürger, der solch einen Test benötigt, unkompliziert möglich sein, sich testen zu lassen und das zu bürgerfreundlichen Zeiten und auch in entlegenen Gebieten.“

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