Völlig überzogener Naturschutz verhindert Millioneninvestitionen in Windkraft

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„Man will ganz offensichtlich nicht, dass in Kärnten in erneuerbare Energien investiert und damit Millionen an Wertschöpfung für das Land erzielt werden.“ Mit diesen Worten kommentiert Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer die aktuelle Entwicklung rund um den geplanten Windpark Bärofen und kritisiert damit den „Hardcore-Naturschutz“, der Projekte in diesem Bereich derzeit unmöglich macht. Kärnten, so Köfer weiter, sei absolut in der Pflicht, sich an den rechtlichen Regelungen der Steiermark ein Vorbild zu nehmen: „Während eineinhalb Kilometer Luftlinie entfernt in der Steiermark mit dem Bau eines viel größeren Windparks begonnen wurde, ist der Projektstart auf Kärntner Seite weiter nicht in Sicht. Sachverständige verhindern Millioneninvestitionen und neue Arbeitsplätze. Beides würde unser Bundesland gerade in der aktuellen finanziellen und wirtschaftlichen Krisenphase so dringend benötigen.“

LAbg. Hartmut Prasch, Obmann der Team Kärnten-IG im Landtag, ruft heute dazu auf, dass alles unternommen wird, dass den sich zahlreich in der Pipeline befindenden Windpark-Projekten endlich grünes Licht erteilt werden kann und diese wichtigen Vorhaben auf Schiene kommen: „Eventuell wird es dafür notwendig sein, dass die entsprechenden rechtlichen Bestimmungen neuerlich überarbeitet und wirtschafts- und investitionsfreundlicher ausgestaltet werden.“ Kärnten solle sich dabei an den Vorgangsweisen anderer Bundesländer und anderer europäischer Regionen orientieren: „Viele Länder haben die Chancen, die die Windkraft mit sich bringt, bereits erkannt. Kärnten muss diesen Beispielen folgen“, verlangt Prasch abschließend.

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