TK-Chef Köfer: Strompreisbremse löst das Problem nicht

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„Mit der Strompreisbremse wird lediglich ein Symptom bekämpft aber die grundsätzlichen Probleme im Energiebereich und insbesondere am Strommarkt nicht angegangen“, kommentiert Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer das offiziell verabschiedete Modell der Bundesregierung. Für Köfer kommt die Einführung bzw. die Wirksamkeit mit Dezember auch viel zu spät und die Bremse ist grundsätzlich mit vielen Konstruktionsfehlern versehen: „Vor allem für von Armut betroffene Familien bedeutet dieses Modell noch einen zusätzlichen Aufwand, da separat Anträge für geförderte Kontingente gestellt werden müssen.“ Köfer vermisst zudem Initiativen der Bundesregierung in Richtung des Endes der Strom- und Gaspreiskoppelung, die für viele Preissteigerungen verantwortlich ist, ebenso wie in die Richtung der Beendigung des Merit-Order-Prinzips, das aktuell die Krise noch verschärft.

Unverständnis äußert Köfer zudem gegenüber der Kärntner Landesregierung, die beispielsweise im Gegensatz zu Niederösterreich noch immer kein Modell zusammengebracht hat: „Bis jetzt schaut man dem Treiben der KELAG tatenlos zu. Kein Wort der Kritik von Kaiser und Co ist zu hören und das obwohl Kaiser noch vor jeder Landtagswahl ständig billigeren Strom versprochen hat. So gibt man ein Land politisch völlig auf.“

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