TK-Chef Köfer fordert Aufklärung: Dramatische Probleme im psychiatrischen Bereich

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Ein dramatischer Hilferuf ereilte Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer aus inneren Kreisen der KABEG, konkret geht es dabei um die psychiatrische Versorgung von Patienten, insbesondere am Standort Villach: „Dort scheint sich die Situation so darzustellen, dass immer mehr Ärzte den Bereich verlassen bzw. verlassen wollen. Sie kündigen, eröffnen eigene Praxen oder wandern in andere Bundesländer ab. Auch was das Pflegepersonal in diesem hochsensiblen Bereich betrifft, bestehen offenbar dramatische Engpässe. Aufgrund der eklatanten Unterbesetzung mit Ärzten und Pflegekräften konnte die Psychiatrie in Villach die Vollversorgung für die Bezirke Villach, Villach-Land, Spittal und Hermagor nicht mehr übernehmen und nicht mehr aufrechterhalten. Der Bezirk Villach-Land soll laut Informationen bis November vom Klinikum Klagenfurt aus mitversorgt werden, was keine zufriedenstellende Lösung darstellt.“

Köfer kündigt diese schwerwiegende Thematik betreffend eine Anfrage an die zuständige Gesundheitsreferentin LHStv. Prettner im Rahmen der nächsten Landtagssitzung an: „Der Hilferuf ist dramatisch. Prettner muss umgehend handeln. Es geht um die Versorgungssicherheit in Kärnten.“ Köfer verlangt zudem Aufklärung darüber, wann die neue „APP“, die Abteilung für Psychiatrie und Psychotherapie in Klagenfurt, definitiv bezogen und eröffnet werden kann: „Auch hier gibt es Gerüchte, wonach sich der angekündigte Termin stark verzögern soll und in diesem Bereich noch zahlreiche Mängel herrschen.“

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