Stau-Chaos: Gerhard Köfer fordert lückenlose Aufklärung des Behörden-Desasters 

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Auf lückenlose politische Aufklärung des Stau-Dramas im Bereich des Karawankentunnels pocht Gerhard Köfer. Für den Team Kärnten-Chef sei sogar vorstellbar, dass die „Stau-Opfer“ entschädigt werden, in finanzieller Form oder auch mit einem Urlaubsgutschein für Kärnten, falls diese überhaupt noch einmal nach Kärnten kommen wollen. „Wie wir mittlerweile wissen, haben vor Ort menschenunwürdige Verhältnisse geherrscht und sich zahlreiche Schicksale der negativen Art ereignet. Jemand muss für dieses beispiellose Chaos die politische Verantwortung übernehmen. Derzeit ist das aber nicht in Sicht, vielmehr erleben wir wieder einmal ein klassisches parteipolitisches Ping-Pong-Spiel und keiner will für das Totalversagen die Schuld haben. Es wird natürlich auch versucht, dem jeweils anderen den Schwarzen Peter zuzuschieben“, urteilt Köfer.

Aus der Sicht Köfers haben sich am Wochenende keine der Behörden- und Verwaltungsebenen mit Ruhm bekleckert: „Wer frei von Schuld ist, der werfe den ersten Stein. Das Stau-Chaos war das Ergebnis von Dilettantismus, Kommunikationsverweigerung und Verwaltungschaos, für das die Handlungsträger zur Verantwortung zu ziehen sind. Es ist völlig unbegreiflich, wie solch ein Desaster passieren kann. Auf jeder Ebene sitzen hochbezahlte Spitzenjuristen und Top-Entscheider und Österreich ist weiß Gott nicht ein riesiger Staat mit 80 Millionen oder mehr Einwohnern.“ Laut Köfer habe auch LH Kaiser entschieden zu spät reagiert: „Als Kaiser erstmals zum Telefon griff, hat das Drama schon seinen Höhepunkt erreicht gehabt. Landeshauptmann ist man 24 Stunden am Tag.“

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