SPÖ übernimmt Team Kärnten-Idee und Forderung

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Zum Hilfspaket gegen die Teuerungen, das koalitionsintern zwischen SPÖ und ÖVP zu heftigen Streitigkeiten geführt hat, merkt Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer an, dass hier die SPÖ ein Modell forciert und als ihre Idee verkaufen möchte, das das Team Kärnten bereits seit Monaten offensiv fordert: „Wir haben diesen 200 Euro-Bonus bereits im Februar öffentlich vorgeschlagen und sind für diese Maßnahme mit Nachdruck eingetreten. Es ist erfreulich, dass die SPÖ endlich unseren Vorschlag übernimmt und umsetzen möchte.“ Den rot-schwarz/türkisen Theaterdonner rund um diesen Teuerungsausgleich ordnet Köfer in die Kategorie Vorwahlkampf-Geplänkel ein: „In Wahrheit geht es den Vertretern von SPÖ und ÖVP wahrscheinlich nur darum, wer, ein knappes Jahr vor der Landtagswahl, diese Maßnahmen verkaufen und als Überbringer der frohen Botschaft gelten darf. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, müssten SP und VP die Urheberschaft der Idee dem Team Kärnten zuschreiben.“

Nachdem schon am kommenden Montag die nächste Sitzung der Kärntner Landesregierung stattfindet, fordert Köfer, dieses von Frau LHStv. Schaunig angekündigte Paket bereits dort zu beschließen: „Es die Pflicht der Koalition, aufgrund der dramatischen Belastungen der Bevölkerung und der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, zu arbeiten und diese wichtige Maßnahme in Umsetzung zu bringen. Die Bürgerinnen und Bürger sind gerade in Zeiten wie diesen darauf besonders angewiesen.“ Einer Beschlussfassung im Wege der Dringlichkeit stehe nichts im Wege, so Köfer, der auch daran erinnert, dass er ebenfalls bereits im Februar die Verwendung der KELAG-Dividende des Landes zur Finanzierung dieser elementaren Leistung vorgeschlagen habe: „Zusätzlich könnten auch nicht verbrauchte Mittel aus dem Bereich der Wohnbauförderung herangezogen werden.“

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