Schließung statt Millionen-Ausbau des AKWs Krsko/Slowenien

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„Kärnten und Österreich sind in der Pflicht, alle Rechtsmittel gegen den Ausbau-Wahnsinn des AKWs Krsko in Slowenien auszuschöpfen“, verlangt Team Kärnten-Landesrat Gerhard Köfer, der diesbezüglich auf die Durchführung einer grenzüberschreitenden Umweltprüfung pocht. „Die Risiken, die von Kernkraft ausgehen, sind enorm. Anstatt die abstrusen Ausbaupläne durchzuziehen und den Reaktor zumindest bis ins Jahr 2043 weiter strahlen zu lassen, sollte die sofortige Schließung des AKWs angestrebt werden“, unterstreicht Köfer die klare Position des Team Kärnten. Köfer sichert zudem sämtlichen Initiativen, die auf allen Ebenen gegen den Ausbau ankämpfen, seine vollste Unterstützung und Solidarität zu.

Laut Köfer trage das Verhalten Sloweniens in der Frage Krsko keineswegs zu einer besseren Beziehung zwischen Kärnten und seinem Nachbarland bei: „Es ist offensichtlich, dass die slowenischen Spitzenvertreter keine Rücksicht auf die Interessen Kärntens nehmen. Ich erwarte mir von LH Kaiser, dass dieser klare Schritte setzt, um den Ausbauplänen Einhalt zu gebieten und sich gegenüber Slowenien klar für die Stilllegung des Risiko-AKWs ausspricht.“

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