Rot-blau-schwarz-grüne Einigung über Erhöhung der Bürgermeistergehälter ist Schlag ins Gesicht der Bürger!

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Fassungslos zeigen sich Landesrat Gerhard Köfer und Abg. Hartmut Prasch, Obmann der Team Kärnten-IG im Landtag, über die von SPÖ, FPÖ, ÖVP und Grünen erzielte Einigung in Richtung einer kräftigen Erhöhung der Bürgermeistergehälter in Kärnten: „Zwischen 15 und 27 Prozent mehr soll es für die Bürgermeister geben. Das sind Lohnabschlüsse und Gehaltszuwächse, von denen Normalsterbliche nicht einmal träumen dürfen.“ Das Team Kärnten wertet diese massive Auffettung des Einkommens als schamlosen Griff in die Steuerkasse: „Während die wirtschaftlichen und finanziellen Probleme unseres Landes ständig zunehmen und immer mehr Bürger von Armut betroffen sind, erhöhen sich die Vertreter von Rot, Blau, Schwarz und Grün in seltener Eintracht ihre eigenen Gagen. Das lehnen wir entschieden ab“, betont Köfer weiter.


Köfer hält fest, dass über 90 Prozent der Bürgermeister dieses Amt nicht hauptberuflich ausüben, sondern über ein zweites oder in manchen Fällen sogar über ein drittes Einkommen verfügen: „Auch diese Amtsträger können sich jetzt über ein höheres Bürgermeistergehalt freuen. Das sind Gagensteigerungen, für die man bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung kein Verständnis finden wird.“

Gar nichts hält Köfer, selbst langjähriger Bürgermeister der Bezirksstadt Spittal, vom gerne ins Treffen geführten Argument, wonach man ohne der Steigerung der Bürgermeistergehälter keine geeigneten Kandidaten für das Amt mehr finden würde: „Über viele Jahrzehnte und Generationen hat man es geschafft, großartige Persönlichkeiten für das Amt des Gemeindeoberhaupts zu gewinnen. Finanzielle Überlegungen dürfen in diesem Beruf nicht die Hauptrolle spielen.“ Kommunalpolitik sei eine Ehre, Berufung und Herzensangelegenheit, sagt Köfer: „Das Gehalt kann und darf niemals im Mittelpunkt stehen, ansonsten ist man gänzlich fehl am Platz.“

Besonders hart ins Gericht geht Prasch abschließend mit der FPÖ: „Wenn es um die eigene Tasche geht, sind die Freiheitlichen selbstverständlich mit von der Partie und verspielen damit die letzten Reste ihrer ohnehin angekratzten Glaubwürdigkeit. Das Team Kärnten ist die einzige politische Kraft, die sich gegen diesen unverschämten Griff in den Steuertopf zur Wehr setzt und die Realität im Land erkennt.“

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