Land Kärnten testet viel zu schleppend

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„Testen, testen, testen.“ Diese von der Weltgesundheitsorganisation WHO ausgegebene Maxime im Kampf gegen die Corona-Epidemie müsse laut Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer insbesondere in Kärnten, wo bis jetzt zu wenig Tests durchgeführt wurden, zwingend befolgt und verfolgt werden: „Wir vom Team Kärnten treten dafür ein, alles dafür zu unternehmen, dass die Testmöglichkeiten in den nächsten Tagen zumindest verzehnfacht werden.“ Neben Spitalsmitarbeitern gelte es laut Köfer auch alle Bediensteten in den Altersheimen und die Mitarbeiter des Roten Kreuzes, besonders kritische Bereiche, flächendeckend und umfassend zu testen. Köfer erwartet sich von Kaiser, Prettner und Co, dass diese auf Kärntner Ebene sicherstellen, dass es endlich zu einer massiveren Ausweitung der Test-Kapazitäten kommt.

Köfer knüpft an die Ausweitung der Corona-Testungen auch die große Hoffnung, dass die Dunkelziffer der Infizierten sinkt und unterstützt zudem den Vorschlag, in naher Zukunft auf neue Schnelltests zu setzen und diese bundesweit anzuschaffen. Medienberichten zufolge sind diese schon ab rund zehn Dollar je Stück zu bekommen: „Je mehr Tests, insbesondere bei Risikogruppen, desto besser erlangen wir Klarheit darüber, was die Ausbreitung des Coronavirus betrifft“, betont Köfer abschließend.

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