Köfer: Dramatische Stromkostenerhöhung sorgt für regelrechten Preisschock in Kärnten

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Einen regelrechten Preisschock erleben derzeit Tausende Kärntner, die von ihrem Stromanbieter wenig erfreuliche Post erhalten haben. Wie angedroht, steigen die Kosten um ein Vielfaches an. „In der Vergangenheit wurde Landeshauptmann Kaiser nicht müde, zu versprechen, dass der Strompreis in Kärnten bundesweit der günstigste sein wird. Genau das krasse Gegenteil davon ist inzwischen eingetreten. Der Netztarif der Kelag ist ja ohnehin im Bundesländervergleich der höchste“, führt Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer aus. Die nun auch im Bereich der Kelag durch die Decke schießende Strompreiserhöhung sei laut Köfer äußerst dürftig argumentiert: „Gerade die Kelag erzeugt einen hohen Anteil des Stromes selbst. Sich auf die Preiserhöhung an der Strombörse herauszureden, ist damit eindeutig zu wenig.“

Köfer zeigt sich weiter irritiert, dass LH Kaiser, trotz anderer Ankündigungen, die massiven Erhöhungen nahezu stillschweigend zur Kenntnis nimmt: „Man darf nicht vergessen, dass dieser Preiswucher, der auch von Experten als Skandal eingestuft wird, nicht nur über 90.000 Armutsgefährdete in Kärnten trifft, sondern auch den breiten Mittelstand, der übergebührend belastet wird.“ TK-Chef Köfer fordert Kaiser auf, sich bei der Kelag für einen Meinungs-Turnaround einzusetzen: „Höhere Gewinne plus höhere Dividende für das Land. Das ist nicht die Rechnung, von der die Kärntnerinnen und Kärntner aktuell profitieren. Es muss ein Umdenken her. Die steigenden Energiekosten, auch für Treibstoff, sind ein riesiges Problem, dem Kaiser etwas entgegensetzen muss. Er sei an seine Wahlversprechen und die Umsetzung erinnert.“

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