Gerhard Köfer zur Causa Kurz: „Das darf doch wohl nicht wahr sein“

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Als „Schaden für die gesamte Republik Österreich und das Ansehen der Politik allgemein“ bezeichnet Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer die Ermittlungen gegen Kanzler Kurz (ÖVP) und sein engstes Umfeld wegen mutmaßlicher Inseratenkorruption: „Die Vorwürfe haben eine ungemeine Tragweite und stellen nicht nur die Regierungskoalition auf Bundesebene, sondern die gesamte Politiklandschaft vor eine gewaltige Belastungsprobe. Es ist die Frage, wie handlungsfähig eine Koalition angesichts dieser Entwicklungen noch ist, wenn die Staatsanwaltschaft gegen Kurz und neun weitere Personen wegen des Verdachts der Untreue, Bestechung und Bestechlichkeit ermittelt. Man darf nicht vergessen, mit welcher Machtfülle die ÖVP in Österreich ausgestattet ist.“

Köfer zeigt sich auch massiv irritiert, mit welcher Energie die ÖVP versucht, die unabhängige Justiz in Österreich in ein schlechtes Licht zu rücken: „Es ist die Pflicht der Strafbehörden, solchen Verdachtsmomenten nachzugehen. Die Justiz unter einen Generalverdacht zu stellen, ist eine völlig unzulässige Grenzüberschreitung. Ich hoffe, dass sich der Verdacht, dass man in Österreich Stimmung und Wahlen kaufen kann, wie irgendeinen Artikel bei Amazon, nicht bewahrheitet.“

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