Flughafen – LH Kaiser will sich mit inszenierter Polit-Show über die Landtagswahl retten

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Ob der Aussagen von LH Kaiser zum Flughafen zeigt sich Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer irritiert: „Noch zu Jahresbeginn bezeichnete Kaiser den Mehrheitseigentümer des Flughafens als integer, mit hoher Bonität. Aktuell macht sich Kaiser im Zusammenhang mit Investor Orasch offensichtlich schon über ein mögliches Lug-und-Trug-Szenario Gedanken. Kaiser dazu wörtlich: ´Denn wenn jetzt, ich unterstelle, all das Trug und Lug ist, was uns heute hier vorgegaukelt wird.´ Diese Aussage lässt bei Kaiser auf ein mögliches Misstrauen gegenüber dem Investor schließen.“ Köfer vermutet, dass sich Kaiser mit der Entscheidung, die Call-Option neuerlich abzulehnen, nur mehr über die Landtagswahl im März retten möchte: „Kaiser nimmt mit seinem Nicht-Handeln allerdings die völlige Bruchlandung des Flughafens billigend in Kauf.“

Auch der Zeitplan der virtuellen Liliair-Fluglinie, die ausgerechnet erst nach der Wahl ihren Betrieb aufnehmen soll, lässt einiges vermuten, so Köfer: „Was den gespielten „Streit“ zwischen den Koalitionspartnern SPÖ und ÖVP über die Call-Option betrifft, vermittelte dieser den Eindruck einer Seifen-Oper, zumal Kaiser am Ende der PK seinen Wunsch nach der Weiterführung der Chaos-Stillstands-Koalition klar zum Ausdruck brachte.“ 

Köfer erneuert seine Forderung nach einem Flughafen-U-Ausschuss nach der Wahl im Landtag: „Angesichts der Entwicklungen sehe ich einen solchen als völlig alternativlos an. Keine versprochenen Investitionen. Intransparenz. Informationsverweigerung. Verschwiegenheit. Dramatische Finanzzahlen. Nicht eingehaltene Zusagen. Das sind nur einige Eckpfeiler, die derzeit das Bild des Flughafens in der Außenwirkung prägen.“

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