Zum monatelang vorgetragenen politischen Eiertanz der ÖVP/SPÖ/NEOS-Bundesregierung rund um eine notwendige Wehrdienstreform schlägt Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer vor, das Volk direkt zu befragen: „Wenn sich die Regierung nicht einig wird, ist es besser direkt die Bürgerinnen und Bürger entscheiden zu lassen. Es braucht endlich Klarheit und ein Ende der endlosen Diskussionen auf Kosten der österreichischen Sicherheit.“ Die Realisierung der Wehrdienstreform rechtzeitig bis Jahresbeginn 2027 sei aus der Sicht Köfers aktuell ohnehin unrealistisch geworden: „Daher gilt es den Herbst für die Volksbefragung zu nutzen und das Ergebnis dann auch umzusetzen.“
Köfer merkt in diesem Zusammenhang auch an, dass sogar die Wehrdienstkommission inzwischen für eine Volksbefragung als „letzten Ausweg“ eintritt: „Diesen Ball sollte man als Bundesregierung aufnehmen. Der Weckruf ist unüberhörbar und wird durch die aktuelle Sicherheitslage in Europa noch zusätzlich unterstützt. Wenn die Bundesregierung nicht in der Lage ist, eine klare Entscheidung zu treffen, muss das Volk ein Machtwort sprechen.“