Von „untragbaren und nicht akzeptablen Zuständen“ spricht Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer angesichts der aktuellen Enthüllungen, wonach Unwetteropfer aus dem Südkärntner Raum teilweise über Jahre auf Hilfeleistungen des Landes warten müssen: „Neo-Landeshauptmann und Katastrophenschutzreferent Daniel Fellner war es im Sommer 2023, der persönlich großzügige und vor allem schnelle Hilfe versprochen hat. Wie die aktuelle Entwicklung zeigt, ist das Gegenteil davon eingetreten. Die schnelle Hilfe dauert nicht weniger als drei Jahre und das nach einem regelrechten Spießrutenlauf.“ Gerade in solchen Ausnahmesituationen, wo Familien teilweise alles verloren haben, sind nicht leere Worte, sondern konkrete und rasche Taten gefragt, so Köfer.
Köfer kündigt in seiner Funktion als TK-Klubobmann im Landtag eine Anfrage an Fellner an: „Wir wollen Aufklärung und Klarheit darüber, wie lange Betroffene auf Zahlungen des Landes warten müssen.“ In diesem Zusammenhang weist Köfer zudem darauf hin, dass die diesbezüglichen Richtlinien des Landes ausdrücklich das Ziel verfolgen, Betroffenen rasch und unkompliziert zu helfen: „Gerade Soforthilfen sollen dazu dienen, akute finanzielle Notlagen unmittelbar nach einem Schadensereignis zu überbrücken. Eine Auszahlung erst Monate oder gar Jahre nach Eintritt des Schadens widerspricht diesem Grundgedanken. Hilfe, die erst mit erheblicher Verzögerung gewährt wird, verliert ihren Charakter als Soforthilfe und kann den beabsichtigten Zweck, die rasche Bewältigung einer Notlage, nicht mehr erfüllen.“