Als „politisch entlarvend“ bezeichnet Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer den aktuellen „Wettstreit“ zwischen FPÖ und SPÖ darüber, wer in den vergangenen Jahren mehr parteinahe Personen im Landesdienst und in Spitzenfunktionen untergebracht habe: „Wenn sich Parteien schon öffentlich darüber streiten, wer den größeren Postenschacher betrieben hat, ist das eigentlich schon Satire. 42 Umsteiger aus SPÖ-/ÖVP-Regierungsbüros auf der einen Seite, 71 FPÖ-nahe Personen seit 2004 auf der anderen: Wer hier den ersten Platz belegt, ist völlig irrelevant.“
Für Köfer soll damit endlich Schluss sein: Der Landesdienst ist kein Selbstbedienungsladen für Parteien. Entscheidend dürfen weder Farbe noch Parteibuch sein, sondern ausschließlich Kompetenz und Leistung. Man soll nicht nur den Richtigen kennen, man muss vor allem das Richtige können.