Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer sieht die Diskussion über eine Verlegung der Sommerferien kritisch: „Natürlich müssen wir auf Hitze in Schulen reagieren. Aber die Ferien einfach nach vorne oder hinten zu schieben, wie es der Politik gerade einfällt, löst kein einziges Grundproblem.“ Statt am Kalender herumzuschrauben, müsse endlich die Ausstattung der Schulen verbessert werden: „Bei Neubauten und Sanierungen müssen Hitzeschutz, Beschattung, Belüftung und zeitgemäße Kühlung mitgedacht werden. Wenn wir Büros, Einkaufszentren und öffentliche Gebäude klimatisieren können, muss das auch in Schulen möglich sein. Unsere Kinder verdienen Lernräume, in denen man auch bei Hitze konzentriert arbeiten kann.“
Für Köfer steht grundsätzlich fest, dass die Bildungslandschaft größere Baustellen als das Verschieben von Ferien hat: „Wir müssen über Qualität, Sprachförderung, Migration im Volksschulbereich, Digitalisierung, KI und die Vorbereitung unserer Kinder und Jugendlichen auf das weitere Leben reden. Was unsere Schulen brauchen, sind bessere Rahmenbedingungen, mehr Autonomie und weniger Symboldebatten.“