TK-Chef Köfer: PRIKRAF-Abschaffung würde Versorgungssicherheit gefährden und Patienten belasten

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Klar gegen den Vorschlag von SPÖ-Vizekanzler Andreas Babler, den Privatspitäler-Fonds (PRIKRAF) aufzulösen, spricht sich Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer aus: „Die Privatkliniken sind gerade auch in Kärnten ein entscheidendes Puzzleteil im Gesundheitswesen und tragen wesentlich zur Versorgungssicherheit im Sinne der Patienten bei.“ Bei den Privatspitälern in Kärnten gehe es nicht um Schönheits-OPs von Superreichen, wie Babler meint, sondern um Operationen nach Unfällen oder bei Herzproblemen sowie um Augenoperationen, ergänzt Köfer: „Babler scheint in einem Anflug von Klassenkampf gar nicht zu wissen, wovon er spricht. Rein ästhetische Schönheitsoperationen werden gar nicht über den PRIKRAF abgerechnet. Der PRIKRAF zahlt ausschließlich für Leistungen, die auch im öffentlichen Spital erbracht werden.“

Würde der Babler-Vorschlag Realität und der Fonds abgeschafft werden, würde das unweigerlich zu einer noch stärkeren Belastung der öffentlichen Spitäler in Kärnten führen, die ohnehin schon oftmals am Leistungslimit sind, so Köfer: „Der PRIKRAF und seine privaten Krankenanstalten bilden ein wichtiges Add-on des öffentlichen Gesundheitswesens. Es ist unerklärlich und nicht nachvollziehbar, warum Babler ausgerechnet einen Gesundheitsbereich attackiert, der gut funktioniert. Eine Abschaffung des Fonds bedeutet Verschlechterungen für die Patienten.“

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