TK-Chef Köfer: Pflegesystem braucht mehr qualifiziertes Personal

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„Die Zukunft der Pflege in Kärnten steht und fällt mit ausreichend gut ausgebildetem Personal und einer gesicherten Finanzierung. Aufgrund der demografischen Entwicklung wird der Bedarf weiter steigen, die Zahl der Ausgebildeten hält damit derzeit nicht Schritt“, erklärt Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer zum beschlossenen Bedarfs- und Entwicklungsplan Pflege Kärnten 2035.

Köfer fordert eine gezielte Image- und Werbeoffensive für den Pflegeberuf: „Dieser ist sinnstiftend, systemrelevant und bietet heute bessere Rahmenbedingungen als noch vor wenigen Jahren. Dieses Bild muss stärker vermittelt werden.“ Zudem setzt sich Köfer für den weiteren Ausbau der Pflegelehre ein. Aktuell seien erst drei Betriebe in Kärnten für die Pflegelehre zertifiziert. „Ziel muss es sein, die Zahl der Einrichtungen deutlich zu erhöhen und mittelfristig ein eigenes Berufsschulmodell in Kärnten zu schaffen“, so Köfer.

Darüber hinaus spricht sich Köfer für den Ausbau der mobilen Pflege und der Übergangspflege aus: „Damit entlasten wir stationäre Einrichtungen und ermöglichen Pflege dort, wo sie von den Menschen am meisten gewünscht wird, zu Hause.“

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