Ein massives Glaubwürdigkeitsproblem bei Kärntens SPÖ-Obmann LR Daniel Fellner ortet Team-Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer nach dessen jüngsten Aussagen zur Budgetpolitik: „Wenn Fellner erklärt, man könne bei der Schuldenmacherei nicht so weitermachen wie bisher, dann steht diese Aussage im krassen Widerspruch zu den Fakten.“ Köfer verweist auf die harten Zahlen: „Für 2026 plant die SPÖ in Kärnten einen Rekordabgang von knapp 430 Millionen Euro. In den Voranschlägen 2025 und 2026 sieht die SPÖ/ÖVP-Koalition eine Neuverschuldung von rund 826 Millionen Euro vor. Das ist kein Kurswechsel, das ist eine Fortsetzung der Schuldenpolitik.“
„Wer jahrelang Schulden anhäuft, kann sich nicht plötzlich als Mahner aufspielen“, so Köfer weiter. „Zwischen Ankündigung und Realität klafft eine gewaltige Lücke. Wasser predigen und Wein trinken beschreibt diese Politik leider sehr treffend.“
Klare Worte findet Köfer auch zu Fellners Forderungen nach höheren Gewinnsteuern: „Gewinne sichern Investitionen, Innovationen und Arbeitsplätze. Österreich leidet nicht an zu geringen Einnahmen, sondern an ausufernden Ausgaben. Neue Steuern lösen dieses Problem nicht, sie verschärfen es.“
Auch beim Asylthema sieht Köfer keinen glaubwürdigen Kurswechsel: „Eine Mitgliederbefragung ersetzt keine Taten. Solange die SPÖ ihre bisherige Linie nicht klar verlässt, sind Ankündigungen einer Verschärfung nicht mehr als ein PR-Manöver.“
Köfer abschließend: „Glaubwürdigkeit entsteht durch Handeln. Wer Schulden macht, höhere Steuern fordert und PR als Politik verkauft, hat ein Problem und dieses Problem heißt Glaubwürdigkeit.“