Als „völlig absurd“ bezeichnet Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer Forderungen von Seiten der SPÖ nach einem Comeback der Kalten Progression bzw. der Rücknahme ihrer Abschaffung: „Die Kalte Progression ist eine bösartig versteckte zusätzliche und automatische Besteuerung, die nicht ohne Grund eliminiert wurde. Österreich ist bereits jetzt ein Nationalpark Hohe Steuern.“ Eine Rückkehr zur Steuerabzocke durch die Hintertür müsse von der ÖVP/SPÖ/NEOS-Bundesregierung kategorisch ausgeschlossen bleiben, verlangt Köfer, der auch von Kärntens SP-Vorsitzenden Daniel Fellner eine klare Haltung einfordert.
Die Budgetsanierung könne aus der Sicht Köfers nur auf der Ausgaben- und nicht auf der Einnahmenseite passieren: „Österreich hat kein Einnahmen- sondern ein Ausgaben- sowie zwischen Bund, Ländern und Gemeinden ein Verteilungsproblem. Gerade in den aktuellen Krisenzeiten wäre die SPÖ gut beraten, ihre Klassenkampfrhetorik und ihre Fantasien nach immer mehr Steuern einzustellen. Die Bürger sind schon zur Genüge belastet. Leistung muss in Österreich auch etwas wert sein.“ Die Wiedereinführung der Kalten Progression wäre ein klarer Angriff auf die arbeitende Bevölkerung, so Köfer.