Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer pocht weiter darauf, dass es im Zuge einer bundesweiten Sozialhilfereform auch zur Einführung der Kindergrundsicherung kommt, für die sich das Team Kärnten seit Jahren einsetzt: „Kinderarmut heißt, dass die betroffenen Kinder vom sozialen Leben isoliert sind, Ausflüge nicht mitmachen können und ihnen Teilhabemöglichkeiten sowie Zukunftschancen geraubt werden. Das dürfen wir nicht zulassen. Die Kindergrundsicherung ist absolut notwendig.“ Für Köfer sei zudem immens wichtig, jene Menschen zu unterstützen, die bis jetzt kaum eine Basisbildung haben und auch über keinen Pflichtschulabschluss verfügen: „Diese Gruppe ist besonders von Armut betroffen und verfügt ebenfalls kaum über Zukunftschancen. Auch hier gilt es verstärkt anzusetzen.“
In Bezug auf die Diskussion über die Neuaufstellung und Harmonisierung der Sozialhilfe in Österreich sieht Köfer die Bundes- wie auch die Landesregierungen in der Verantwortung, mit dem notwendigen Fingerspitzengefühl vorzugehen: „Es braucht weiterhin eine Sozialhilfe, die auch in Zukunft existenzsichernd wirkt und dazu beiträgt, Armut zielgerichtet zu bekämpfen. Besonders gilt es jenen zu helfen und jene zu unterstützen, die wirklich auf staatliche Hilfe angewiesen sind. Dafür ist alles zu unternehmen, damit diesen Menschen in der Folge auch die Rückkehr bzw. der erstmalige Eintritt in den Arbeitsmarkt gelingen kann.“