TK-Chef Köfer: Kärntner sollen Landeshauptmann direkt wählen können

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Rund um die Landeshauptmann-Amtsübergabe in Kärnten fordert Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer neuerlich die Einführung der Landeshauptmann-Direktwahl in Österreich. „Die Bevölkerung soll zukünftig die Möglichkeit erhalten, den Landeshauptmann bzw. die Landeshauptfrau direkt zu wählen und das gleichzeitig mit der Landtagswahl. Dem Amt des Landeshauptmannes kommt eine zentrale Rolle und Verantwortung zu, etwa in der Vertretung Kärntens gegenüber dem Bund, daher ist es konsequent, auch die Wähler direkt darüber entscheiden zu lassen, wer diese bedeutende Aufgabe übernehmen soll“, betont Köfer. Eine Direktwahl würde nicht nur die demokratische Legitimation des Amtes massiv stärken, sondern auch die politische Verantwortung gegenüber der Bevölkerung klarer verankern.

Als Vorbild für die LH-Direktwahl verweist Köfer auf das System der Bürgermeisterdirektwahl, das in Kärnten seit vielen Jahren erfolgreich funktioniert wie auch auf die Wahl des Bundespräsidenten: „Was für das Amt des Bürgermeisters oder des Bundespräsidenten gilt, muss auch für das höchste Amt im Land möglich sein. Die direkte Wahl stärkt das Vertrauen, die Transparenz und die Verbindung zwischen Bürgern und Entscheidungsträgern.“

Köfer sieht in der LH-Direktwahl nicht nur eine Stärkung des Persönlichkeitswahlrechts, sondern auch ein Mittel gegen zunehmende Politikverdrossenheit: „Direkte Mitbestimmung stärkt das Vertrauen in die Demokratie. Wenn die Menschen spüren, dass ihre Stimme direkten Einfluss auf zentrale Positionen hat, steigt auch die Bereitschaft zur politischen Beteiligung.“ Für die Umsetzung dieses demokratiepolitischen Vorstoßes in Richtung einer LH-Direktwahl ist eine Verfassungsänderung auf Bundesebene erforderlich, ein Schritt, für den sich das Team Kärnten weiterhin aktiv einsetzen wird. Auch eine diesbezügliche Landtagsinitiative wurde von Köfer bereits gestartet.

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