TK-Chef Köfer: Kärnten steht vor dem finanziellen Kollaps!

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Rund 650 Millionen Euro an neuen Schulden 2024 und 2025. Die mit 7.081 Euro mit Abstand höchste Pro-Kopf-Verschuldung aller Bundesländer. Die durchbrochene Schallmauer von unglaublichen vier Milliarden Euro an Finanzschulden. Das sind laut Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer die dramatischen Eckpunkte des Rechnungsabschlusses 2024 und des Nachtragsbudgets für 2025: „Die Verschuldungsdauer Kärntens beträgt unglaubliche 304 Jahre: So lange würde es brauchen, um die Schulden zurückzuzahlen und das, ohne zu investieren. 2329 – dieses Jahr würden wir erreichen müssen, um schuldenfrei zu sein. Ein weiteres Grundproblem ist die Zinsbelastung, die 2024 schon fast 43 Millionen Euro betrug und damit gegenüber 2023 deutlich angestiegen ist. Das ist Geld, das für Investitionen und den laufenden Betrieb fehlt.“

Wäre das Land Kärnten ein Unternehmen, wäre es längst vorm Konkursrichter oder zumindest von einem Reorganisationsverfahren betroffen, weiß Köfer: „Kein Unternehmen der Welt könnte so geführt werden, wie es aktuell durch SPÖ und ÖVP im Land der Fall ist. Wir geben Jahr für Jahr mehr Geld aus, als wir einnehmen und leisten uns eine Struktur, die wir uns schon längst nicht mehr leisten können. Unsere, gebetsmühlenartig vorgetragenen, Warnungen vor einem finanziellen Kollaps und Ruin des Landes wurden von SP und VP über Jahre überhört. Wohin das geführt hat, wird einem heute auf tragische Art und Weise vor Augen geführt. Kärnten steht vor dem finanziellen Kollaps.“

Kärnten brauche endlich einen finanzpolitischen Wendepunkt, betont der stv. Klubobmann des Team Kärnten, Abg. Gerhard Klocker: „Wir können die Vergangenheit nicht mehr ändern, aber wir können dafür sorgen, dass wir die Budgets der Gegenwart zumindest in den Griff bekommen. Um die Einführung einer wirkungsvollen Ausgabenbremse im Verfassungsrang führt kein Weg vorbei.“ LAbg. Karl Markut ergänzt: „Der Rechnungsabschluss und der Nachtragsvoranschlag sind eine Bankrotterklärung der Regierung, insbesondere der SPÖ und ein Angriff auf zukünftige Generationen, denen SPÖ und ÖVP Schulden, Zinsbelastungen und Zukunftsraub hinterlassen anstatt Chancen und Möglichkeiten.“

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