Von einer Schuldenexplosion spricht Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer in Bezug auf die von der SPÖ/ÖVP-Landesregierung präsentierten Zahlen zum Budget 2026: „Die Koalition plant einen Abgang von knapp 430 Millionen Euro, was gegenüber dem vorgesehenen Defizit von 396 Millionen Euro für heuer nochmals einen signifikanten Anstieg darstellt.“ Wie Köfer vorrechnet, beträgt der geplante Schuldenzuwachs innerhalb von drei Jahren – von 2024 bis 2026 – über eine Milliarde Euro und das ohne nennenswerte Großinvestitionen: „Bereits zum Ende des kommenden Jahres soll die Schulden-Schallmauer von fünf Milliarden Euro durchbrochen werden, mit erheblichen Konsequenzen für zukünftige Generationen. Kärnten lebt auf Pump und leistet sich eine Struktur, die nicht mehr zu finanzieren ist.“
Köfer sieht sich aufgrund der Budgetzahlen für das kommende Jahr einmal mehr in seinen langjährigen Warnungen bestätigt: „Kärnten steht mit dem Budget 2026 noch näher vor dem Kollaps. Man hat es in den vergangenen Jahren sträflich verabsäumt, einen Reformkurs einzuleiten. Auch derzeit werden in Bezug auf Reformen ausschließlich Überschriften produziert. Bestes Beispiel ist die Reduzierung der Anzahl der Abteilungen im Amt der Landesregierung, die wir seit Jahren einmahnen.“
Was die Einnahmen und hier insbesondere die Ertragsanteile betrifft, verlangt Köfer eine völlige Neuaufstellung des Finanzausgleichs. Auch über eine Übertragung der gesamten Finanzierungszuständigkeit des Bundes im Gesundheitsbereich muss ergebnisoffen debattiert werden, so Köfer abschließend.