Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer begrüßt, dass nach der wochenlangen Krise im Bereich der interventionellen Radiologie im Klinikum Klagenfurt das Problem endlich erkannt sowie bearbeitet wurde und sich endlich eine Lösung abzeichnet: „Auf diese haben wir bereits seit Wochen gebetsmühlenartig gedrängt. Insbesondere Schlaganfallpatienten brauchen eine stabile Abteilung, die Versorgungssicherheit bei medizinischen Notfällen sicherstellt. Diese kann nicht so ausschauen, dass Patienten nach Graz geflogen werden müssen, weil im Klinikum Personal fehlt und Dienstpläne nicht besetzt werden können.“ Die jetzt beschlossenen Maßnahmen seien ein Schritt in die richtige Richtung, stellt Köfer fest.
Wie Köfer ausdrücklich betont, müsse die Zukunftslösung für dieses Department nachhaltig und langfristig sein: „Dazu zählt, dass mehr Ärzte für diesen so wichtigen Bereich ausgebildet und auch extern akquiriert werden. Die Kooperation mit Graz ist keine Dauerlösung, sondern nur eine Notfallmaßnahme.“ Im Zusammenhang mit den Problemstellungen im Bereich der interventionellen Radiologie pocht die Gesundheitssprecherin des Team Kärnten im Landtag, Abg. Marina Koschat-Koreimann, auch auf eine Verbesserung der internen Kommunikation und Abläufe: „Es braucht eine offene Diskussionskultur und die Abstimmung zwischen der KABEG und den Anforderungen und Bedürfnissen des medizinischen Personals im gesamten Klinikum. Eine neuerliche Flucht von Mitarbeitern aus diesem essenziellen Bereich muss zukünftig verhindert werden. Es geht um die Patientensicherheit und insgesamt um die Zukunftsfähigkeit des Gesundheitswesens in Kärnten.“