TK-Chef Köfer fordert: Runter mit den Spritpreisen – Pendler, Unternehmen, Landwirte entlasten!

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Als reine Augenauswischerei und Alibihandlung bezeichnet Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer die Maßnahme der Bundesregierung, dass es zukünftig nur mehr maximal drei Erhöhungen des Spritpreises pro Woche geben darf: „Das bringt die Autofahrer um keinen Schritt weiter und ist alles andere als eine Entlastung oder eine direkte Hilfe für die Betroffenen des Spritpreis-Wahnsinns.“ Köfer beharrt weiter darauf, die Steuern und Abgaben auf Kraftstoffe zu senken: „Das ist die einzige Möglichkeit, rasch, unmittelbar und wirkungsvoll einzugreifen.“ Von einem Spritpreisdeckel oder ähnlichen Kunstgriffen hält Köfer hingegen nichts: „Diese Modelle funktionieren zumeist nicht und sorgen nur für eine Verknappung und eine Einschränkung bei der Versorgung.“

Köfer zieht allgemein die Preisgestaltung bei Sprit in Zweifel: „Treibstoffe, die man heute an der Tankstelle kauft, sind nicht aus Rohöl entstanden, das gestern oder vorgestern beschafft wurde. Zwischen der Produktion der Treibstoffe und dem Tankvorgang vergehen oft Monate. Die dramatischen Preissteigerungen sind daher kaum zu rechtfertigen und leider zu oft ein Geschäftsmodell.“ Der TK-Chef warnt zudem davor, dass hohe Energiekosten mit erheblichen Konsequenzen für den Wirtschaftsstandort verbunden seien: „Auch die Letztverbraucher trifft es besonders hart: Sie müssen mehr für ihre Produkte bezahlen. Die Bundesregierung muss endlich ihre Möglichkeiten nutzen und bei der Mineralölsteuer wie auch bei der CO2-Bepreisung ansetzen. Diese Hebel sind verfügbar.“

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