Als „nahezu wirkungslose Beruhigungspille und PR-Manöver“ bezeichnet Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer die Neugestaltung bzw. Verlängerung der Spritpreisbremse: „Während der Staat weiterhin der Krisengewinner ist, ersparen sich Autofahrer bei einer Tankfüllung von 50 Litern nicht einmal einen Euro. Die Spritpreisbremse wird dem Titel nicht gerecht, eine Entlastung schaut anders aus. Die Autofahrer bleiben die Melkkuh der Nation und übergebührend belastet.“ Köfer fordert aufgrund der weiter steigenden Spritpreise wirkungsvollere Entlastungsmaßnahmen der Autofahrer und das vor allem für jene, die aus beruflichen und geografischen Gründen auf ihr Auto angewiesen sind: „Arbeiten zu gehen, um sich das Fahren zur Arbeit leisten zu können: Das kann nicht die Devise sein.“
Köfer schlägt beispielsweise vor, die CO₂-Bepreisung gänzlich fallen zu lassen: „Das ist eine Maßnahme, über die auch in unserem Nachbarland Deutschland diskutiert wird.“ Was Köfer nicht zulassen will, ist, dass es vor dem Hintergrund der Spritpreise zu einem weiteren politischen Kulturkampf gegen das Auto kommt, wie ihn einige Organisationen bereits praktizieren: „Es ist nun einmal so, dass nur das eigene Auto sicherstellen kann, dass man zu jeder Tages- und Nachtzeit von A nach B kommt. Der Ausbau der Öffis ist wichtig, aber er darf nicht zulasten der Autofahrer gehen. Nur das Auto stellt zu jeder Zeit ein Grundrecht auf Mobilität sicher.“ Köfer ist für eine Umerziehung weg vom Auto nicht zu haben: „Wir kämpfen gegen jene, die „freie Fahrt für niemanden“ zu ihrem größten Ziel erhoben haben.“ Die individuelle Freiheit der Mobilität sei laut Köfer eines der höchsten Güter unserer Gesellschaft: „Und dies muss leistbar bleiben!“