Erzürnt zeigt sich Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer, dass die Stromnetzentgelte mit 1. Jänner 2024 dramatisch erhöht werden: „In Kärnten und Klagenfurt fallen die Steigerungen um rund ein Fünftel überdurchschnittlich aus. Nach der dramatischen Strompreiserhöhung durch den Kärntner Landesenergieversorger KELAG im Sommer ist das die nächste Schreckensmeldung für die Bürger unseres Landes gleichermaßen wie für die Wirtschaftsbetriebe.“ Köfer kritisiert vor allem, dass die Tarife in Kärnten fast doppelt so stark steigen wie im Österreichschnitt, wo die Steigerungsrate nur rund 11,3 Prozent beträgt. Laut Köfer sei der Hintergrund dieser Maßnahme und der Ungleichbehandlung überhaupt nicht transparent dargestellt: „Es kann nicht sein, dass Kärnten einmal mehr wesentlich schlechter behandelt wird. Das darf sich auch die Landesregierung nicht gefallen lassen. Es muss ein Machtwort gesprochen werden.“
Köfer erneuert heute einmal mehr auch seine Forderung nach einheitlichen österreichischen Netztarifen: „Kärnten darf aufgrund seiner geographischen Lage nicht länger schlechter behandelt werden als andere Bundesländer. Dem Solidaritätsprinzip folgend sollte es in Zukunft österreichweit gleiche Netzkosten geben. Kärntner dürfen keine Bürger zweiter Klasse sein. Niedrige Kaufkraft und hohe Netzgebühren – das passt nicht zusammen.“ Gerade aufgrund der dramatischen Teuerung und den kaum mehr leistbaren Energiekosten gilt es, die Netzgebühren auf ein einheitliches Maß zu bringen, so Köfer, der die Erhöhung der Gebühren scharf kritisiert: „Die Kärntner Bevölkerung leidet aufgrund überdurchschnittlich hoher Netzgebühren unter einer massiven Mehrbelastung und das bereits seit vielen Jahren.“