Für eine „Aktion scharf“ im Bereich der Grenze zu Slowenien spricht sich Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer aus: „Die Exekutive leistet hier bereits enorm viel und konnte seit Jahresbeginn im Grenzbereich zu unserem Nachbarland Slowenien bereits 37 geschleppte Menschen aufgreifen.“ Aufgrund der augenscheinlichen Entwicklung, dass eine neue Schlepperroute direkt durch Kärnten führt, müssen die Kontrollen allerdings weiter verschärft werden, fordert Köfer: „Wir müssen leider häufiger miterleben, dass Schlepper immer skrupelloser vorgehen und sich auch durch Straßensperren nicht aufhalten lassen. Das Schlepperunwesen muss endlich gestoppt werden.“ Für Köfer sei es daher essenziell, dass die Grenzübergänge zu Slowenien besonders streng überwacht werden, da immer mehr Schlepperfahrten vom Balkan über Slowenien nach Kärnten führen: „Das betrifft auch Gebiete abseits des Karawankentunnels.“
Aufgrund der aktuellen Entwicklungen sei aus der Sicht Köfers eine viel engmaschigere Präsenz und Tätigkeit der Exekutive eine Notwendigkeit: „Die immer häufiger werdenden Aufgriffe von Schlepperfahrzeugen mit illegalen Migranten sind ein politischer Handlungsauftrag.“ Für Köfer gehe es nicht darum, Kärntner bzw. österreichische Kennzeichen bei PKWs zu kontrollieren, der Blick ins Fahrzeug genügt.