Deutlichen Widerspruch äußert Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer in Bezug auf Aussagen von Landeshauptmann Peter Kaiser: „Fakt ist, dass Kärnten nicht nur in der Vergangenheit, sondern auch heute deutlich über seinen Verhältnissen lebt. Allein in den Budgetvoranschlägen für 2025 und 2026 plant die SP/VP-Koalition eine Neuverschuldung von rund 826 Millionen Euro. Damit droht bereits Ende 2026 die Schulden-Schallmauer von fünf Milliarden Euro durchbrochen zu werden, mit gravierenden Folgen für kommende Generationen. Auch die Pro-Kopf-Verschuldung Kärntens ist die höchste im Bundesländervergleich und der Ausblick auf die kommenden Jahre alles andere als positiv. In Wahrheit müssen wir von einem Schulden-Tsunami für Kärnten sprechen.“
Wie Köfer betont, stecke Kärnten auch mitten in einem massiven Reformstau: „Während andere Bundesländer handeln, wird bei uns beschwichtigt. Das ist brandgefährlich. Jetzt braucht es endlich Mut, klare Entscheidungen und echte Reformen und nicht länger Ausreden und Schönfärberei.“ Die zentralen Probleme Kärntens von Rekordverschuldung und steigender Arbeitslosigkeit über die negative demografische Entwicklung bis hin zu massiven Herausforderungen in der Wirtschaft sowie im Gesundheits- und Sozialbereich dürfen nicht länger verdrängt, sondern müssen offensiv angegangen werden, fordert Köfer.