TK-Chef Köfer: Das „K“ in KELAG muss für Verantwortung für Kärnten und die Stromkunden stehen

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Weiterhin auf Widerstand stößt bei Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer das Vorgehen der KELAG in Sachen Strompreis: „Wenn man das K für Kärnten im Firmennamen trägt, hat man eine ganz besondere Verantwortung für das Land und seine Bürger. Ziel der KELAG muss es sein, dass man einen fairen Strompreis anbietet und zu den Kärntnern steht, die seit vielen Jahren stolze KELAG-Kunden sind und bis jetzt auch den Anbieter nicht gewechselt haben.“ Als Ablenkungsmanöver bezeichnet Köfer die Forderung der Landesregierung nach der Einrichtung eines Härtefall-Fonds der KELAG: „Während andere Energieversorger ihre Preise zuletzt stark gesenkt haben, passiert in Kärnten nahezu mit einer Verdoppelung des Preises das genaue Gegenteil. Die Bürger haben ein Recht auf Entlastung, die direkt über den Preis passieren muss. Dann braucht es auch keinen Fonds. Auch auf den Mittelstand und die Unternehmen wird einmal mehr vergessen.“ Köfer erinnert in diesem Zusammenhang auch daran, dass die KELAG allein 2022 einen stolzen Gewinn von 214 Millionen Euro eingefahren hat: „Auch deshalb versteht das Vorgehen der KELAG niemand mehr, auch langjährige Mitarbeiter des Unternehmens schütteln zurecht den Kopf.“

Köfer zeigt sich zudem über die Aussage der Landesregierung irritiert, wonach die Preisgestaltung in alleiniger Konzern-Verantwortung liege und die Politik darauf keinen Einfluss nehmen könne: „Vor einigen Jahren war es noch Landeshauptmann Kaiser höchstpersönlich, der bei der KELAG in Permanenz billigeren Strom eingefordert hat, dies ist auch medial dokumentiert. Viele Wähler haben noch das SPÖ-Versprechen in Richtung billigerer Strom im Ohr.“ Zur grundsätzlichen Einordnung führt Köfer aus, dass das Land 51 Prozent an der Kärntner Energieholding hält, die wiederum mit 51,07 Prozent an der KELAG beteiligt ist: „Alleine diese Zahlen beweisen, dass es Einflussmöglichkeiten des Landes gibt.“ Laut Köfer stelle sich auch die Frage, welche Rolle der Aufsichtsrat der KELAG spielt: „Dass dort ein großer Einsatz für die leidgeprüften Stromkunden stattfindet, ist bis jetzt jedenfalls medial nicht überliefert.“ Köfer appelliert an die Vernunft von Kaiser und Schaunig, endlich positiv auf den Vorstand der KELAG bezüglich des Strompreises einzuwirken.

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