Team Kärnten-Chef Köfer entschieden gegen Besuchsverbote in Spitälern und Heimen

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Kein Verständnis für die strengen Besuchsverbote in Kärntner Pflegeheimen und Spitälern hat Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer: „Die Corona-Pandemie hat vor allem auf die Bewohner von Alters- und Pflegeheimen teilweise dramatische Auswirkungen, insbesondere im psychischen Bereich. Ich fordere, dass man aus einem Besuchsverbot maximal eine Besuchsbeschränkung macht.“ Wie Köfer betont, dürfe man nicht zulassen, dass unsere ältere Generation noch stärker vereinsamt: „Die Besuchsverbote waren bereits im ersten Lockdown ein großes Problem.“ Köfer schlägt vor, dass in den unterschiedlichen Einrichtungen die Besuchsmöglichkeiten zumindest eingeschränkt möglich sein sollen: „Viele Bewohner von Alters- und Pflegeheimen befinden sich am Lebensabend und oft ist es der einzige Wunsch, seine engsten Angehörigen noch zu sehen. Das muss zu jeder Zeit möglich sein. Dieser Wunsch muss erfüllbar sein.“

Wie Köfer unterstreicht, können Schnelltests für Gäste von Heimen eine Möglichkeit sein, die Sicherheit in den Einrichtungen weiter hoch zu halten: „Besucher könnten vor dem Eintritt einem solchen Test unterzogen werden. Wir müssen alles dafür unternehmen, dass Besuche von betagten Menschen erfolgen können. Unter Einhaltung von strengen Sicherheits- und Hygienevorschriften kann es möglich sein, weiter Besuche zu erlauben.“ Die aktuelle Vorgehensweise der zuständigen Sozialreferentin Prettner sieht Köfer als politische Bankrotterklärung: „Heime gänzlich zu sperren und Bewohner vereinsamen zu lassen, ist kein Ansatz, den das Team Kärnten unterstützen wird.“

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