SPÖ/ÖVP-Koalition: Team Kärnten-Chef Köfer sieht „klar negative Halbzeitbilanz“

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„Kärnten wird de facto von der SPÖ alleine regiert, der Juniorpartner findet in der Regierung nicht statt. Vor allem wird Kärnten aber deutlich unter Wert regiert. Was manche Beobachter als ruhiges Regieren bewerten, deuten viele Bürger in unserem Bundesland als Stillstand.“ So fällt das Urteil von Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer über die Halbzeitbilanz der rot-schwarzen Koalition aus. Köfer bemängelt vor allem, dass SPÖ und ÖVP große Problemfelder nicht angehen: „Egal ob Abwanderung, Schulden, Infrastruktur oder Pflege: Hier vermissen wir klare Initiativen und Fortschritte. Jetzt droht sogar, dass Corona für alles als Ausrede herhalten wird müssen, wenn nichts umgesetzt wird.“ Dass beim Bürokratieabbau wenig bis gar nichts weitergehe, dafür könne das Virus allerdings nichts dafür, so Köfer weiter.

Köfer unterstreicht allgemein die Wichtigkeit einer starken und konstruktiven Oppositionskraft, wie es das Team Kärnten eine ist: „Gerade in den aktuellen Krisenzeiten ist eine konsensfähige Opposition eine Überlebensfrage für die Demokratie. Wir werden auch in Zukunft jede Maßnahme engagiert mittragen und unterstützen, die unser Land weiterbringt, gleichzeitig aber auch jede Fehlentwicklung sowie Ungereimtheit schonungslos aufzeigen und für die notwendige Transparenz sorgen.“ Ganz wichtig sei Köfer, dass gerade jetzt auch auf die Ärmsten der Armen nicht vergessen wird: „Das Thema Armutsbekämpfung muss endlich auf die Agenda der Koalition.“

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