Das Team Kärnten sieht sich durch den aktuellen Rechnungshofbericht zur KELAG bestätigt: „Trotz der, laut Bericht, beherrschenden Stellung hat die SP/VP-Landesregierung ihre Einflussmöglichkeiten auf die Strompreise nicht genutzt und das zum Nachteil der Konsumenten“, kritisiert Team-Kärnten-Chef Gerhard Köfer. „Besonders brisant ist, dass das Land aufgrund der indirekten Beteiligung nur rund 26 % der Dividende der KELAG erhielt und somit trotz Beherrschung lediglich der drittgrößte Dividendenempfänger war.“ Der RH sieht zudem ungenutzte Spielräume bei der Tarifgestaltung und mahnt mehr Transparenz bei Vorstandsbeschlüssen ein.
Kritisch sei laut RH auch die verspätete Erfüllung der Meldepflichten an die E-Control, was korrekte Preisvergleiche erschwert habe, weiß Köfer: „Die gesetzlich vorgesehenen Gemeinwohlziele spiegeln sich weder in der Satzung noch in der strategischen Ausrichtung der KELAG wider. Der Bericht ist ein klarer Auftrag zur Verbesserung, vor allem im Sinne der Kunden.“