„Neben der Aufarbeitung der Geschehnisse im Rahmen der vieldiskutierten Amtshandlung am Peršmanhof, die lückenlos und transparent erfolgen muss, ist es notwendig, die richtigen Lehren aus der Situation zu ziehen und vor allem auf Deeskalation zu setzen“, betonen Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer und der TK-Volksgruppensprecher und Vizebürgermeister von Eisenkappel, Franz Josef Smrtnik, nach den Vorfällen und dem jetzt folgenden Runden Tisch: „Beim Peršmanhof handelt es sich um eine äußerst sensible Einrichtung mit einer umfangreichen und dramatischen Geschichte. Dies erfordert ein behutsames und friedliches Vorgehen. Aktuell sind Abrüstung und Dialog zwei Elemente, die von allen beteiligten Seiten an den Tag gelegt werden müssen.“
Was die auch aus politischer Sicht notwendige Aufarbeitung der Geschehnisse betrifft, kündigt Köfer in seiner Funktion als Klubobmann im Landtag entsprechende Anfragen an, auch was den Zuständigkeitsbereich der Bezirkshauptmannschaft betrifft: „Es kann nicht sein, dass man sich hier ein Schweigegelübde auferlegt. Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht auf transparente und umfängliche Information, das betrifft insbesondere auch die Beweg- sowie die Hintergründe, die zu der Dimension des Einsatzes geführt haben.“ Von einer pauschalen Kritik an der Polizei hält Köfer gar nichts: „Eine tiefgreifende Analyse ist aber jedenfalls von Nöten.“