NEIN zu weiteren Aufnahmen von Asylwerbern in Kärnten

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Klar gegen die Aufnahme von 80 weiteren Asylwerbern in Kärnten, genauer in der Gemeinde Schiefling am Wörthersee, spricht sich Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer aus: „Ich verstehe den Unmut und die Verunsicherung, die vor Ort herrschen. Das Vorgehen des Bundes ist eindeutig abzulehnen. Das insbesondere deshalb, weil Kärnten seinen Verpflichtungen vollends nachkommt und bereits jetzt die Unterbringungsquote erfüllt. Unser Bundesland ist aktuell österreichweit ein Musterschüler, was die Aufnahme von Asylwerbern betrifft und das auch ganz stark bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen. Hier liegt die Quote unseres Bundeslandes sogar weit über 100 Prozent.“

Dass ausgerechnet Kärnten, das seine Quoten erfüllt, weitere Asylwerber zugeteilt bekommt, bewertet Köfer als Zeichen des schwachen Standings der SPÖ-geführten Landesregierung beim Bund. Köfer fordert, dass LH Kaiser und die zuständige Referentin LR Schaar alles daransetzen, dass es zu keinen weiteren Zuteilungen nach Kärnten kommt: „Zuerst müssen andere Bundesländer einmal ihren Pflichten nachkommen und die geregelten Quoten erfüllen. Das ist in vielen ÖVP-geführten Bundesländern, wie der Steiermark, Tirol und Salzburg überhaupt nicht der Fall.“

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