Erschüttert reagiert Gerhard Köfer, Chef des Team Kärnten, auf die Messerattacke im Bereich des Klagenfurter Hauptbahnhof, bei der ein 16-jähriger Syrer einen 18-jährigen Syrer schwer verletzte: „Solche Gewalttaten haben in Kärnten und in Österreich nichts zu suchen. Es braucht knallharte Konsequenzen und die volle Härte des Rechtsstaates gegen den Täter.“
Der brutale Angriff zeige einmal mehr die gravierenden Fehlentwicklungen der Asylpolitik der vergangenen Jahre auf, so Köfer weiter: „Wir brauchen keine importierte Gewalt in Österreich. Für Personen, die unsere Werte und Gesetze mit Füßen treten, darf es keinen Platz in unserem System geben.“
Die Tat sei ein dramatischer Beleg für das Scheitern der bisherigen Linie von Bund und Land, betont Köfer: „Diese Fälle sind das Ergebnis einer verfehlten, linkslinken Politik und sie werden auf dem Rücken der Sicherheit unserer Bevölkerung ausgetragen.“ Bestätigt sieht sich Köfer zudem in seiner langjährigen Forderung nach der Wiedereröffnung der Polizeidienststelle am Klagenfurter Hauptbahnhof: „Mein diesbezüglicher Dringlichkeitsantrag wurde im Landtag einstimmig beschlossen. Die Landesregierung wurde damit beauftragt, gegenüber dem Bund die umgehende Wiederinbetriebnahme dieses zentralen Polizeipostens an einem besonders neuralgischen Punkt zu erwirken. Bis heute ist diese Forderung von der Bundesregierung ignoriert worden. Das muss sich sofort ändern.“
Abschließend richtet Köfer einen klaren Appell an die Bundesregierung: „Angesichts der sicherheitspolitischen Entwicklungen in Kärnten ist die permanente Präsenz von Polizisten vor Ort zwingend notwendig. Die VP/SP/NEOS-Bundesregierung ist jetzt gefordert, unverzüglich zu handeln.“