Die Aufrechterhaltung der Jugendcoachings und der Schülerhilfe in Kärnten war Gegenstand der Sitzung des zuständigen Ausschusses des Landtages. „Aufgrund unserer Initiative wurde einstimmig beschlossen, dass auf die Bundesregierung eingewirkt werden soll, dass die Mittel für Jugendcoachings und Schülerhilfe in Kärnten nicht gekürzt, sondern langfristig abgesichert werden. Zudem soll eine Bedarfsanalyse sowie eine Evaluierung dieser Angebote durchgeführt werden“, betonen Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer in seiner Funktion als Klubobmann im Landtag sowie Ausschussmitglied Marina Koschat-Koreimann, die von einem wichtigen politischen Erfolg für das Team Kärnten im Sinne der Schüler sprechen.
Aus Sicht des Team Kärnten sei es nicht zu akzeptieren, wichtige MitteI für die Schülerhilfe und die Jugendcoachings einzusparen, so Köfer: „Hier wird genau an der falschen Stelle der Rotstift angesetzt. Jugendcoaching war und ist in vielen Schulen ein absolut etabliertes und erfolgreiches Modell, das Schüler aktiv unterstützt. Auch von der anwesenden Auskunftsperson von Seiten der Bildungsdirektion wurde die dringende Notwendigkeit dieses Angebotes unterstrichen. Es geht dabei vor allem um junge Menschen, die Hilfe, besonders auch im psychosozialen Bereich, benötigen, sei es aus privatpersönlichen Gründen oder bei signifikanten Lernschwächen.“
Jugendcoaches seien zudem direkte Vertrauenspersonen für Schüler und leisten immens viel im Bereich Soziales, führt Koreimann weiter aus: „Eine Mittelkürzung ist insbesondere deshalb fatal, weil aktuell der Bedarf nach diesem Angebot sogar stark ansteigt. Uns geht es bei dem Antrag, der einstimmig beschlossen wurde, darum, dass kein junger Mensch zurückgelassen werden darf bzw. Schul- oder Ausbildungsabbrüche verhindert werden.“