Köfer/Smrtnik: Klares NEIN zu Laborfleisch – nationales Verbot umsetzen

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Vollinhaltlich bestätigt sehen sich Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer und Abg. Franz Josef Smrtnik, TK-Landwirtschaftssprecher im Landtag, von einer aktuellen Studie, wonach 90 Prozent der befragten Kärntnerinnen und Kärntner Laborfleisch ablehnen und sich 82 Prozent sogar für ein Verbot aussprechen: „Diese Zahlen sprechen eine mehr als eindeutige Sprache und sind ein klarer Beleg dafür, dass wir mit unserer kritischen Haltung gegenüber „Kunstfleisch“ völlig richtig gelegen sind.“ Laut Köfer sei Laborfleisch eine große Gefahr für die gesamte Landwirtschaft und mit massiven Konsequenzen verbunden: „Es gilt alles zu unternehmen, dass es EU-weit zu einem Verbot von Laborfleisch kommt.“ Laut Köfer und Smrtnik wäre es auch vorstellbar und wünschenswert, auf nationaler österreichischer Ebene ein Verbot durchzusetzen, sollte es auf EU-Ebene zu keinem Verbot kommen.

„Uns vom Team Kärnten geht es darum, alles zu unternehmen, um die ländlichen Regionen zu stärken und alles zu vermeiden, was dem Bauernstand das Überleben weiter erschweren würde. Dazu zählt eben auch Laborfleisch“, betont Köfer. Smrtnik: „Wenn die Hersteller von Fleisch im Bioreaktor weniger Tierleid, eine bessere Ökobilanz und günstigere Produkte versprechen, so sind das nicht mehr als leere Worthülsen. Zu erwarten ist genau das Gegenteil, steigende Preise, noch mehr Tierleid, da auf die noch verbliebenen Tierhalter mehr Leistungsdruck kommen würde und mit Sicherheit auch keine verbesserte Ökobilanz.“

Das Team Kärnten fordert anlässlich der Diskussion über Laborfleisch erneut die Einführung einer verpflichtenden Herkunftsbezeichnung für Fleisch im Handel und der Gastronomie. „Die Konsumenten haben ein Recht darauf zu erfahren, woher ihr Fleisch kommt und ein Recht auf lückenlose Nachvollziehbarkeit und Transparenz“, erklärt Köfer.

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