Köfer/Smrtnik: „Bauernsterben stoppen!“

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Team Kärnten Chef. Bgm. Gerhard Köfer und der TK-Landwirtschaftssprecher im Landtag, Abg. Franz Josef Smrtnik warnen heute eindringlich vor einem weiteren „Bauernsterben“ in Kärnten: „Die Zahlen, Daten und Fakten sprechen leider eine eindeutige Sprache. Kärntens und auch Österreichs Landwirtschaft steht knapp vor dem Abgrund. Jährlich schließen hunderte Betriebe ihre Hoftore und das für immer. Das vielzitierte Bauernsterben ist kein Randphänomen mehr, es betrifft unsere Ernährungssouveränität, unsere Kulturlandschaft und auch die Zukunft des gesamten ländlichen Raumes. Wer heute noch einen kleinen oder mittleren Hof bewirtschaftet, lebt, trotz sehr harter Arbeit, trotz vieler Entbehrungen und trotz sieben Tage Woche, am Existenzminimum.“

Köfer setzt sich für einen Kurswechsel in der Landwirtschaftspolitik ein: „Diesen braucht es, wenn wir nicht weiter Bäuerinnen und Bauern verlieren wollen. Die kleinstrukturierte Landwirtschaft ist das Rückgrat Kärntens. Die Landwirte sorgen für Landschaftspflege und Ernährungssicherheit. Ohne einer raschen Wende droht der einschneidende Verlust kleinstrukturierter Landwirtschaften.“

Ein Lösungsansatz für die Linderung des Problems wäre aus der Sicht von Smrtnik ein gesichertes Grundeinkommen für landwirtschaftliche Betriebe: „Es würde einen Arbeitsplatz am Bauernhof sichern und zwar unabhängig von sonstigen Entwicklungen am Weltpreismarkt, durch Witterungsprobleme oder diverse Dumpingimporte.“ Es gehe um eine faire Anerkennung der gesellschaftlichen Leistung der bäuerlichen Betriebe. „Was wir brauchen, ist nicht ein weiteres Förderprogramm mit tausend Auflagen, sondern eine verlässliche Existenzgrundlage für die Menschen, die unsere Nahrung produzieren und unsere Naturlandschaft erhalten“, ergänzt Smrtnik.

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