Köfer: Psychosoziale Unterstützungsleistungen für Schüler und Lehrer müssen weiter ausgebaut werden

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Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer tritt weiter für den Ausbau psychosozialer Unterstützungsleistungen für Schüler und das Lehrpersonal ein und unterstützt damit auch eine aktuelle Forderung des Landesverbandes der Elternvereine in Kärnten: „Wie aufgrund von wissenschaftlichen Erkenntnissen bzw. auch aktuell durch Erfahrungen sowie Entwicklungen festgestellt wird, ist die psychosoziale Situation von vielen Kindern und Jugendlichen in Kärnten als besorgniserregend einzustufen. Daher muss Kärnten, was den Ausbau psychosozialer Unterstützungsleistungen in allen Schulformen betrifft, vermehrt tätig werden.“ Viele Schüler in Kärnten brauchen dringender denn je psychische Hilfe und direkte Ansprechpartner, die es in vielen Bildungseinrichtungen nicht oder nicht in der gewünschten Form bzw. nicht im notwendigen Ausmaß gibt, so Köfer.

Köfer verlangt neben Leistungen für die Schüler auch mehr niederschwellige Schulungs- und Unterstützungsangebote für Lehrer. „Das Lehrpersonal geht bis an seine Belastungsgrenzen oder sogar darüber hinaus. Ihm gebührt nicht nur Dank, sondern vielmehr auch direkte Unterstützung und vor allem Entlastung, auch psychischer Natur“, stellt Köfer fest, der appelliert, auch die Probleme und Herausforderungen der Migration im Schulbereich zu beachten. Auch die steigende Kriminalität an den Schulen müsse als Handlungsauftrag verstanden werden, so Köfer: „Laut aktuellen Daten des Ministeriums erhöhte sich die Zahl der Straftaten in Kärnten von 2021 auf 2023 von 170 auf 332, was beinahe einer Verdoppelung gleichkommt.“

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