Köfer/Markut fordern standortstärkende Maßnahmen für Kärnten

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Die weiterhin vorherrschende Zurückhaltung von Unternehmen bei Investitionen nehmen Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer und LAbg. Bgm. Karl Markut in einer Reaktion auf die Investitions- und Konjunkturkonferenz zum Anlass, um auf standortstärkende Maßnahmen zu drängen: „Das A und O für Betriebe sind schnelle Verfahren. Aus diesem Grund haben wir im Landtag eine Initiative gestartet, die ein eigenes Deregulierungsgesetz für Kärnten vorsieht. Der Antrag wird aktuell im zuständigen Ausschuss behandelt. Eine gesetzlich verankerte Deregulierung wäre ein echter Gamechanger und das Gesetz würde erstmals verbindlich sicherstellen, dass Bürokratie abgebaut sowie Verfahren spürbar beschleunigt werden und wäre ein entscheidender Schritt hin zu einem wirtschafts- und investitionsfreundlicheren Klima. Gerade beim Bürokratieabbau liegt enormes Potenzial.“

Köfer fordert zudem eine Lehrlingsoffensive: „Unser diesbezüglicher Landtagsantrag wurde kürzlich einstimmig beschlossen. Die Anzahl junger Menschen sinkt, gleichzeitig wird auch das Lehrstellenangebot kleiner und ausbildende Betriebe leiden unter bürokratischen Schwierigkeiten. Kärnten braucht ein Maßnahmenpaket, um die Lehre attraktiver zu machen, mehr Lehrplätze zu schaffen und unser Ausbildungssystem zukunftsfit aufzustellen. Der Lehrling von heute ist die Fachkraft und der Meister von morgen und genau diese Fachkräfte werden in Kärnten dringend gebraucht. Wenn wir dem Fach- und Arbeitskräftemangel wirksam begegnen wollen, führt kein Weg an einer starken Lehrlingsausbildung vorbei – bestenfalls auch in Kombination mit der Matura.“

Weitere Forderungen des Team Kärnten sind die Einsetzung eines Netzwerk-Managers für die Bereiche Wirtschaft, Wissenschaft und Bildung mit dem Ziel, eine stärkere Zusammenarbeit zwischen Bildungseinrichtungen bzw. der Wissenschaft (von Mittelschulen und Gymnasien bis hin zum Hochschulbereich) mit der Wirtschaft sicherzustellen sowie die Stärkung der Nahversorgung durch eine Novellierung des strengen Öffnungszeitengesetzes, ergänzt Köfer.

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