Köfer/Klocker: Verpflichtende Herkunftskennzeichnung muss endlich umgesetzt werden

0

„An der umgehenden Einführung einer verpflichtenden Herkunftsbezeichnung für Fleisch in der Gastronomie führt kein Weg mehr vorbei“, betont Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer: „Die Konsumenten haben ein Recht darauf, zu erfahren, woher ihr Fleisch in gastronomischen Betrieben kommt und ein Recht auf lückenlose Nachvollziehbarkeit und Transparenz.“ Wie Köfer ausführt, brauche es diese Kennzeichnungspflicht nicht nur für frisches und tiefgekühltes Fleisch, sondern insbesondere auch für verarbeitete Produkte.

Einen diesbezüglichen Antrag für eine Kennzeichnungspflicht habe das Team Kärnten bereits im Jahr 2023 (!) im Landtag eingebracht: „In der Ausschusssitzung wurde die Behandlung der Initiative erneut unterbrochen. Wir erleben eine beispiellose und seit Jahren andauernde Verzögerungstaktik zu Lasten der Kunden und man ignoriert auch eine aktuelle Umfrage zur Meinung der österreichischen Bevölkerung bezüglich der Kennzeichnung, die von einer Mehrheit gefordert wird“, stellt TK-LAbg. Gerhard Klocker fest. Der Beschluss des Antrages sei bereits unzählige Male von Seiten der Koalition verhindert worden.

Jeder Kunde müsse ohne Umwege erkennen können, woher das Fleisch stammt, betont Köfer: „Solch eine Kennzeichnungspflicht brauchen wir EU-weit in der Gastronomie. Vor allem große Systemgastronomie-Betriebe machen aus der Herkunft ihrer Produkte oftmals ein großes Geheimnis, während viele kleine Gasthöfe sehr transparent über ihren Warenbezug Auskunft erteilen.“ Laut Köfer sei die Herkunftsbezeichnung auch ein Baustein, um Billigfleischimporte etwas einzuschränken: „Billiges Schweinefleisch aus Spanien oder billiges Geflügelfleisch aus Polen, Ungarn oder Slowenien bzw. Kalbfleisch aus Holland. Bei diesen geographischen Angaben würde es sich der Konsument zweimal überlegen, ob er solch ein Produkt wirklich auf seinem Teller haben möchte.“

Share.

Leave A Reply