Mit der Einführung von neuen „Koalitionssprechern“ für die SPÖ/ÖVP-Landesregierung liefere die Koalition selbst beste Argumente für eine Abschaffung des Landespressedienstes, betont Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer, der dies bereits seit Jahren offensiv einfordert: „Der Landespressedienst ist aktuell ein reiner Koalitions- und Regierungspressedienst, in dem beispielsweise der Landtag wie auch die Opposition wenig bis gar nicht vorkommen. In seiner derzeitigen Form ist der Landespressedienst überflüssig und kann, nach der Einführung der Koalitionssprecher neben den eigentlichen Pressesprechern und Medienleuten der Regierungsmitglieder, abgeschafft werden.“ Im Zuge dessen wäre es laut Köfer auch möglich, das „Kärnten Magazin“ einzustellen und damit einen hohen sechsstelligen Betrag pro Jahr einzusparen.
Köfer hinterfragt grundsätzlich, wie viele Mitarbeiter in der Regierung sich noch um Öffentlichkeitsarbeit kümmern sollen: „Im Büro des Landeshauptmannes sind dann schon fünf (!) Bedienstete mit Medienarbeit betraut. Das ist gerade in Zeiten des allgemeinen Sparzwangs nicht mehr zu argumentieren, schließt aber auch nahtlos am Inszenierungswahn des SPÖ-Vizekanzlers Babler an, der sich bei der Fußball-WM von nicht weniger als vier Mitarbeitern beim Jubeln im Stadion filmen lässt. Ich hoffe nicht, dass dies als Vorbild für LH Fellner gesehen wird. Die SP/VP-Koalition ist sowieso jetzt schon Inszenierungsweltmeister.“