Guntschach – TK-Chef Köfer sieht enormen und sofortigen Handlungsbedarf bei Bund und Land

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„Auf die Menschen in Guntschach darf nicht vergessen und sie keinesfalls im Stich gelassen werden. Bund und Land sind gemeinsam in der Pflicht, umgehend zu handeln und die Versorgung der Bürger sicherzustellen. Es kann nicht sein, dass diese Ortschaft quasi von der Außenwelt abgeschnitten bleibt und man die Menschen dort verzweifelt zurücklässt.“ Diesen klaren Appell richtet Team Kärnten-Chef Bgm. Gerhard Köfer an die zuständigen Regierungsmitglieder auf Bundes- und Landesebene: „In diesem kleinen Ort herrscht seit vielen Monaten Ausnahmezustand und man kann von Glück sprechen, dass nicht mehr passiert ist. Man stelle sich nur vor, was bei einem medizinischen Notfall oder bei einem Brand passieren würde. Der Ort wäre für die Einsatzkräfte nur äußerst beschwerlich mit einer Fähre oder auf einem gefährlichen Fußweg erreichbar.“

Aus der Sicht Köfers wäre es beispielsweise auch anzudenken, die Pioniere des Bundesheeres einzusetzen: „Hier ist insbesondere die Bundesregierung in der Pflicht, sich solidarisch zu zeigen und für Sofortlösungen zu sorgen. Die Bereitstellung eines Bundesheerbootes wäre beispielsweise rasch umsetzbar. Es darf keine Katastrophe heraufbeschworen werden.“ Auch was die Befahrbarkeit der Straße und den Abbau des Felsens betrifft, müssen die Arbeiten zügig fortgesetzt werden, fordert Köfer: „Es gilt jene zu unterstützen, die nicht in Ersatzquartiere ausweichen wollten und dafür sorgen, dass die Ortschaft am Leben bleibt. Ihnen gebührt Respekt und öffentliche Hilfeleistung. Auch der private Verein, der für den Betrieb der Fähre sorgt, müsse öffentliche Unterstützung erfahren.“

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