Gerhard Köfer lehnt Impfpflicht für Hotelbesuch entschieden ab

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Auf Ablehnung stoßen bei Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer aktuell angestellte Überlegungen und offen ausgesprochene Forderungen in Richtung eines direkten Impfzwanges bzw. einer Impfpflicht für einen Hotelbesuch in Kärnten: „Ich persönlich erachte diese Form der Druckausübung, sich impfen lassen zu müssen, um ein Hotel nutzen zu können, als absolut unangebracht. Es stärkt auch keinesfalls das Vertrauen in die Impfung, wenn es jetzt diese Debatten gibt.“ Köfer warnt davor, dass über eine weitere emotionale Aufladung der Impf-Diskussion die Spaltung der Gesellschaft weiter vorangetrieben werden könnte: „Und genau das darf niemals das Ziel einer verantwortungsbewussten und vorausschauenden Politik sein. Es gilt jetzt wieder das Gemeinsame in den Vordergrund zu rücken und nicht das Trennende zu betonen.“

Laut Köfer dürfe die Impfung oder allgemein auch die Einnahme eines Arzneimittels nicht mit einer sozialen Teilhabemöglichkeit verknüpft werden: „Es ist klar abzulehnen, dass indirekt oder direkt Druck auf Bürger ausgeübt wird.“ Köfer verlangt, auch die Sorgen jener Bürger ernst zu nehmen, die sich nicht impfen lassen wollen bzw. in Sorge über die Wirkung der Impfung sind: „Ob man sich impfen lässt, muss immer noch eine höchstpersönliche Entscheidung sein und auch bleiben.“ Der Nachweis eines „Gs“ müsse aus der Sicht Köfers auch weiterhin für die Übernachtung in einem Hotel ausreichen.

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