Gerhard Köfer für mehr Sicherheit in Schulbussen: „Ein Kind, ein Sitzplatz“

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Mit dem Wiederbeginn des regulären Schulbetriebes in der kommenden Woche droht in Kärnten einmal mehr die gefährliche Situation völlig überlasteter Schülerbusse. Bis zu 130 Kinder könnten, rechtlich betrachtet, in einem 50-Sitzer-Bus transportiert werden: „Seit Jahren ist es so, dass es in den Bussen Sicherheitsprobleme gibt. Völlig überfüllte Busse sind auch aufgrund der Corona-Lage als außerordentlich bedenklich einzustufen. Viele Erziehungsberechtigte sind auch nicht in der Lage, ihre Kinder jeden Tag persönlich zur jeweiligen Bildungseinrichtung zu bringen und daher auf einen sicheren öffentlichen Verkehr angewiesen“, betont Team Kärnten-Chef Bürgermeister Gerhard Köfer, der auf seine Landtagsinitiative „ein Schüler – ein Sitzplatz“ verweist: „Diese fordert, dass jeder Schüler in Kärnten in einem Schulbus bzw. in öffentlichen Verkehrsmitteln allgemein über einen eigenen Sitzplatz verfügt. Wir fordern die Umsetzung dieses Antrages.“

Für Köfer ist klar, dass es hier eine rasche Lösung und mehr Fahrzeuge auf jenen Strecken, die extrem stark frequentiert sind, braucht: „Es geht um die Sicherheit und die Gesundheit der Fahrgäste, ob jung oder alt. Keinesfalls darf es so sein, dass zuerst etwas passieren muss bis entsprechend gehandelt wird.“

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