Gerhard Köfer fordert besseren Schutz der niedergelassenen Ärzte in Kärnten

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Während in Supermärkten inzwischen bundesweit eine Maskenpflicht gilt und diese zukünftig auch in sämtlichen öffentlichen Verkehrsmitteln Anwendung findet, werden niedergelassene Ärzte weiterhin völlig unzureichend geschützt. Darauf macht Team Kärnten-Chef Gerhard Köfer aufmerksam, der vom Bund einfordert, das Tragen von Masken auch in den Arztpraxen und Warteräumen der Ärzte anzuordnen: „Gerade der dramatische Todesfall eines Mediziners in Niederösterreich sollte Anlass genug sein, die Maßnahmen zu verschärfen und die Ärzte besser zu schützen. Es darf nicht passieren, dass in Kärnten aufgrund von Corona-(Verdachts-)fällen ganze Praxen gesperrt und Ärzte in Quarantäne geschickt werden müssen.“

Köfer ortet weiter einen großen Mangel, was Schutzausrüstungen für den niedergelassenen Bereich betrifft: „Ärzte werden vom Land, vom Bund und der Gesundheitskasse völlig im Regen stehen gelassen. Kaum eine Ordination in unserem Bundesland verfügt über ausreichend Schutzmaterial, wie Handschuhe, Westen und Masken. Das ist gerade in diesem sensiblen Bereich nicht zu akzeptieren.“ Für Köfer gehe es neben dem Schutz der Mediziner gleichzeitig auch um den Schutz der Patienten.

Ein weiteres großes Problem im Zusammenhang mit dem ärztlichen Bereich sieht Köfer in der Verschreibung von Drogensubstitutionsmitteln in Österreich: „Ich halt es für sehr problematisch, dass diese Mittel inzwischen aktuell nur quasi aufgrund telefonischer „Bestellung“ verschrieben werden und man nicht mehr persönlich beim Amtsarzt erscheinen muss. Mir ist der Umgang in diesem – gerade in Kärnten – so sensiblen Bereich deutlich zu liberal.“

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